header

Approaching NYC

Die Tage bis zum 5. September werden immer weniger, dann stehen nicht nur endgültig beide Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen und ihre momentan heiß diskutierten Adjutanten fest, dann lande ich auch in New York.

Mein erster Besuch seit acht Jahren, das letzte Mal war ich mit zwei Freunden im Sommer 2000 in der schlaflosen Stadt und aufgrund eines Missverständnisses bei der Buchung bekamen wir statt einem stickigen Stockbettzimmer ein luftiges Apartment mit Concierge. Aus unserem Küchenfenster konnten wir nicht nur die Dächer der Nachbarhäuser und die kondensierenden Klimaanlagen überblicken, sondern hatten einen direkten Blick auf das World Trade Center. Wir sind damals nicht nach oben gefahren, weil uns die Schlange zu lang war. Und wer hätte damals schon ahnen können, dass die Türme nur ein Jahr später dermaßen ideologisch aufgeladen würden? Sie waren weit entfernt davon, etwas anderes als ein Symbol für Finanzwesen und Bürotätogkeit zu sein. Für uns waren sie damals eine von vielen Touristenattraktion, wir entschieden uns stattdessen für den nächtlichen Aufstieg auf das Empire State Building. Unter uns die glitzernden Straßen, deren Lärm von weit unten nur gedämpft zu uns drang.

Wir sind die Treppen von der Aussichtsplattform nach unten zu Fuß gelaufen, minutenlang durch das blechern donnernde Treppenhaus, bis uns die Nachthitze auf der Straße wieder eingefangen hatte. New York war ein Abenteuer, jede Ecke spektakulär und wie aus dem Kino. Nach vier Tagen mussten wir aus dem Appartment ausziehen. Nachdem die Tür hinter uns zufiel, hab ich die Twin Towers nie wiedergesehen.

One Response to “Approaching NYC”

  1. ANiL writes:

    Hey M to the ShizzlDizzl!!!
    How are ya doin’ in the big apple?
    Hope you are fine, take care and have a big bamarama!!!
    Peace&props from churchhome,
    A to the NiL

Leave a Reply